Die Kunst des Kartenlegens. Wie funktioniert das überhaupt?

Kartenlegen ist eine sehr alte Kunst, die in verschiedenen Formen zu finden ist. Es spielen auch verschiedene Kartendecks, die zu den Vorhersagen eingesetzt werden eine Rolle. Die bekanntesten Decks sind das Tarot in all seiner Vielfalt, die Lenormandkarten, die Kipperkarten und die Engelskarten.

Kartenlegen wird benutzt um Antwort auf Fragen aller Art zu bekommen um rechtzeitig die Tendenzen der Zukunft zu erkennen um dann entsprechend handeln zu können.  Kartenlegen isst mystisch und ein wichtiges Teilgebiet der Esoterik.

 

Wie ist Kartenlegen entstanden?

Es exisiteren Quellen, die erkennen lassen, dass Kartenlegen bereits im 7. Jahrhundert in China angewendet wurde. Erst im 15. Jahrhundert wurde es von diversen östlichen Völkern nach Europa gebracht. Anfangs hatte das Spiel mit den Karten in Europa keine große Bedeutung. Erst als es in der „besseren Gesellscbaft“ also in Adelskreisen beliebt wurde, sich die Karten legen zu lassen fand auch die normale Gesellschaft Interesse daran sich die Karten legen zu lassen. Das Wort „Tarot“ war bald in aller Munde!  Zu Anfang gab es nur handgemalte Karten, die dem Adel vorbehalten waren. Erst als der Buchruck im späten 15. Jahrhundert erfunden wurde verbreitete sich das Kartenlegen in Windeseile. Diesen Siegeszug konnte von der Kirche, die im Kartenlegen immer eine „Teufelszeug“ sah nicht aufgehalten werden. So verbreiteten sich dann über die Jahre hinweg nicht nur das Tarot, sondern auch die Lenormandkarten von Madame Lenormand, die Kipperkarten von Susanne Kipper, die Engelskarten und die Zigeunerkarten. Heute gibt es die verschiedensten Kartendecks vom Tarot de Marseille  über Karten, die Naturgeister, Elfen, Tiere, Bilder der Erotik, Gothikbilder zeigen bis hin zu Karten die von verschiedenen Künstlern erfunden und eigens gedeutet wurden. Im Laufe der Zeit entwickelten sich auch  immer weitere neue Legetechniken. Es gibt ganze Bücher die sich allein mit den speziellen Legetechniken beschäftigen. Tarot ist übrigens bei vielen guten Kartomanen die Königsdisziplin.

Wie funktioniert Kartenlegen?

Wie kommen die  Informationen über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft über die Wahrsagekarten zustande ? Hier spielen  verschiedene Faktoren eine Rolle , die Karten an sich sind nämlich nur bunte Bildchen. Zum  Leben erweckt werden sie vom Kartenleger, den sich die Karten aussuchen. Das soll heißen, dass Menschen und Karten in vielen Fällen nicht zusammenpassen, weil entweder die Symbolik der Wahrsagekarten nicht der natürlichen Sichtweise des Kartenlegers entspricht, oder weil bei dem Kartenleger nur der Wille vorhanden ist diese Kunst zu beherrschen, ihm aber jegliche Fähigkeit dazu fehlt.

Aber was geschieht denn jetzt eigentlich bei einer Kartenlegung, die optimal verläuft?  Wenn ich jetzt einmal von einer Legung am Telefon ausgehe, dann passiert erfahrungsgemäß folgendes:

Ich lasse die Frage der Ratsuchenden auf mich einwirken und bitte diesen dann sich zu entspannen. Tief Luft holen oder kleine atemübungen helfen dabei, dass der Klient in einen entspannten Zustand kommt. Dann fange ich an meine Karten (ich bevorzuge das Tarot) zu mischen und lasse mir vom Ratsuchenden ein „Stopp“ geben. Sodann fächere ich die Karten und ziehe mit meiner linken Hand die Anzahl der Karten , die ich für die zur Fragestellung passenden Legung benötige. Die Karten werden mit der linken Hand gezogen, weil die linke Seite, die intuitive , also unterbewusste Seite verkörpert. Dann werden die Karten umgedreht und ins gewollte vorher festgelegte Legemuster gebracht. Was ich jetzt aus den Karten lesen  bzw. ersehen kann, das isst ein Zusammenspiel all meiner Fähigkeiten. Mit meiner Intuition habe ich bis zu diesem Zeitpunkt den Anrufer bereits erfasst, das soll heißen ich habe bereits an seiner Stimme erkannt in welcher Situation sich der Anrufer  befindet. Ich fühle heraus, ob er traurig ist, oder aber wütend ungeduldig oder ob er nur aus einer Neugierde heraus anruft. Diese Gabe beeinflusst natürlich auch meine Sicht auf die Dinge. Mein Unterbewusstsein hat sich vollkommen auf den Fragenden eingestellt.  In mir war die Frage, was nun der Ratsuchende mit seiner Thematik in der Zukunft erleben wird. Die Karten übernehmen jetzt eine Schlüsselfunktion bei der Beantwortung.   Dann kommt meine intuitive Kombinationsgabe, in Verbindung  mit meiner langjährigen Erfahrungen ins Spiel,  ich kann anhand der Bilder, die mir mein eigenes Unterbewusstsein in Form der Symbolik auf den Karten projeziert, den Weg der Entwicklungen des Fragers voraussehen. In dem Moment, wo der Frager Antworten bekommt, passieren viele Dinge gleichzeitig, entweder er sagt sich: “Das darf auf keinen Fall geschehen, das werde ich verhindern“ Oder er sagt sich: “Das ist super, auf diese Entwicklung freue ich mich .“ Oder aber er denkt sich. “Nein da entscheide ich mich lieber für die andere Möglichkeit“.

Der Frager allerdings hat seine Zukunft  bereits mit der Stellung seiner Frage verändert. Er hatte die Absicht Gewissheit er erlangen die ihn handeln lassen kann. Er wollte nicht länger in der Ungewissheit verharren. Wenn mir der Anrufer sympatisch ist, d.h. er mit mir auf einer Welle schwingt und ich mich von ihm angesprochen fühle, dann meldet sich meine Hellsichigkeit zu Wort. Ich kann diese Gabe aber nicht mit meinem Bewusstsein beeinflussen, die Hellsicht kommt oder sie kommt eben nicht. Ich sehe dann lebhafte Bilder vor mir und kann den Ratsuchenden dadurch natürlich noch tieferen Einblick in die mögliche Zukunft geben. Ich perönlich benötige nach solchen intensiven Beratungen bei denen meine Hellsichtigkeit zum Einsatz kommt immer eine Beraterpause. Nur so kann gewährleistet sein, dass der nächste Ratsuchende wieder meine vollkommene Unterstützung erfahren kann. Bei meinen Kartenlegungen spielen ausnahmslos die Faktoren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine Rolle.

Menschen, die allem esoterischen skeptisch gegenüberstehen werden denken: „Das ist alles Quatsch, man kann doch nicht die Zukunft an ein paar bunten Bildchen festmachen.“ Nein, genau das sollte man ja auch nicht tun, obwohl es sicherlich etliche Kartenleger gibt, die lieber ihre eigenen Phantasien weitergeben anstatt auf die Botschaft der Karten zu hören und diese zu erkennen. Skeptiker jedoch  haben sich ihr Urteil bereits im Vorfeld gebildet, solchen Menschen entziehen sich die feinstofflicheren Zusammenhänge des Lebens schon im Ansatz. Daneben gibt es die Fanatiker, die ihr Leben komplett  von den Aussagen der Karten abhängig machen, nichts mehr entscheiden ohne vorher einen Kartenleger zu befragen –   da sagen die Karten nach einer Weile gar nichts mehr aus. Weiter  gibt es die ausbalancierten Menschen, die mit Hilfe der Karten ihren Lebensweg hier und da korrigieren, und die soviel Durchblick und Disziplin haben, den Aussagen der Karten einen angemessenen Platz zuzuweisen.

Kartenlegen funktioniert mit Sicherheit wenn man sich darauf einläßt, nicht im Vorfeld blockiert und zudem die Beraterin findet, die mit einem auf einer Welle schwingt.

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